Kraulschwimmkurs der LLG St. Augustin

Wöchentlicher Bericht des "schwimmenden Reporters" Sigurt Zacher über den ersten Schwimmkurs der LLG
Ort: St. Augustin Menden - Hallenbad
Zeit: Mittwochs 19:30 Uhr
Kursleitung: Ende des offiziellen Kurses von Birgit Lennartz
Nächste Termine: jeden Mittwoch und weitere Termine nach Absprache

01. April - Leichte Wehmut über offizielles Ende des Kraulkurses

Beim letzten von Birgit offiziell geleiteten Kraultraining am 1. April (kein Aprilscherz!) - und damit auch dem Ende dieses Tagebuchs - fehlten drei Kameraden: Anja, Peter und Thomas. Zumindest von Letztgenanntem ist bekannt, dass er aufgrund beruflicher Verpflichtungen verhindert ist. Wegen zunehmender internationaler Verflechtung seines staatlichen Arbeitgebers, muss er die Kenntnisse der englischen Sprache im Rahmen mehrerer zweiwöchiger Sprachmodule perfektionieren. Leider hat das erste Modul am vergangenen Montag begonnen.

Ziemlich erstaunt blickte Birgit um 19 Uhr 45 in die leere abgesperrte Bahn, da „tummelten“ sich erst wenige Kameraden: Steffi, Frank und Sigurt. „Ja, wo sind denn die anderen?“, erkundigte sich Birgit wohl eher suggestiv bei uns, schließlich konnten wir diese Frage nicht beantworten. „Wir fangen aber pünktlich an“, so Birgit weiter. Na ja, wenigstens Udo würde irgendwann kommen müssen, denn Birgit wollte sicher nicht mit dem Mountainbike auch wieder zurück nach Inger fahren. Mitfahrgelegenheiten hätte es zwar gegeben, aber dann hätte das Fahrrad stehen bleiben müssen. Aufklärung gab es rund fünf Minuten später, als Udo erschien. Mit verschmitztem Schmunzeln meinte er, dass auch der Rest des „Schützenvereins“ da sei, wohl aber gewisse „Probleme“ mit dem Umkleiden hätten. Auch Anne, die als nächstes kam, konnte sich diese „Schwierigkeiten“ in den Umkleiden nicht so ganz erklären.

Während der Rest der Truppe verspätet eintrudelte, durchpflügten die anderen drei zusammen mit Birgit bereits das Wasser in dem ansonsten merklich leeren Schwimmbad. Etwas problematisch gestalteten sich die beiden ersten Bahnen, denn da sollten wir nur den Beinschlag ausführen – und das ohne Schwimmhilfe! Und dann auch noch zuerst in Brust- und dann in Rückenlage! Zumindest auf der ersten Bahn war das Atmen gar nicht so einfach. Auf den nächsten beiden Bahnen sollten wir für jede Bahn jeweils einen Arm zu Hilfe nehmen. Da es daran anschließend immer noch so leer auf der abgesperrten Bahn war, regte Birgit an, zehn Bahnen am Stück zu versuchen. Das Timing zu- bzw. untereinander klappte ganz gut, wir behinderten uns kaum, so dass durchgängiges Schwimmen ohne Abzusetzen möglich war. Zwischenzeitlich konnte Birgit den nunmehr einlaufenden Rest der Truppe begrüßen.

Gespannt wartet Birgit auf Harrys AusführungenBevor die anderen sich nun auch in die Nässe stürzen sollten, dankten wir Birgit noch einmal für ihr Engagement. Harry übergab ihr ein Präsent. In einem von Anne gestalteten „Mini-Aquarium“ war an dessen Boden ein Gutschein des St. Augustiner Naturkost-Ladens „Vier Jahreszeiten“ platziert. Das „Aquarium“ hatte Harry ziemlich offensichtlich in das Schwimmbad „geschmuggelt“. Die Dame an der Kasse soll, so Harrys Bewertung hinterher, bei dessen Anblick ziemlich dumm aus „der Wäsche“ geschaut haben. Harry, selten um einen Spaß verlegen, gab ihr gegenüber mit ernster Miene zu verstehen, dass er in einigen Tagen in Urlaub fahren würde und seine Goldfische für diese Zeit im Schwimmbecken „deponieren“ wolle. Harry bezweifelt allerdings, dass die Frau an der Kasse diesen Witz verstanden hat. Denn sie entgegnete wohl, dass er, Harry, da aber erst mal den Bademeister fragen müsse. Dieser wiederum durchschaute den Witz sofort! Denn selbstverständlich hatte Harry nicht nur keine echten Goldfische dabei, sondern würde diese sicher auch nicht im gechlorten Wasser aussetzen! Und – „last but not least“ – würde die Wasser-Umwälzanlage den Tieren auf kurz oder lang den Garaus machen! Aber so hatten wir bei der Übergabe an Birgit wenigstens alle etwas zu Lachen!

Dann wurde es für die Nachzügler ernst. Während sie „Versäumtes“ nachholten und sich einschwammen, versuchten wir drei Anderen uns Gruppenfoto mit Trianinerin nach Geschenkübergabedazwischen im Dauerschwimmen. Aber das war jetzt gar nicht mehr so einfach. Als nächstes folgte die gemeinschaftliche Perfektionierung von Armeinsatz und Atmung. Da gibt es sicher für den einen oder anderen etwas zu verbessern, aber mit den Ratschlägen von Birgit sollte das ja kein Problem mehr sein. Zumal es sich überwiegend immer um dasselbe Problem handelt. Statt nur den Kopf zu drehen, verfallen manche immer wieder in die Verwindung des gesamten Oberkörpers. Aber wenn das Problem erkannt ist, kann man ja an der Abstellung arbeiten.

Mittlerweile wurde es im Schwimmbad fast menschenleer, nur noch drei, vier Schwimmer tummelten sich mit uns im Wasser. So nutzen wir für das Training der Kippwende weite Teile des Beckenrandes, auch außerhalb der abgesperrten Bahn. So konnten wir die Längsseite der abgesperrten Bahn anschwimmen. Da es allerdings gar nicht so einfach war, unter der Kette hindurch zu tauchen und dann noch eine vernünftigen Armzug hin zu bekommen, stellte sich Udo kurzerhand als „Sperrkettenhochhalter“ zur Verfügung.

Und dann war die nunmehr letzte Trainingseinheit auch schon vorbei. Wie im Fluge war die Zeit vergangen. Birgit verabschiedete sich von uns mit den Worten, dass sie der Meinung ist, dass wir im Laufe der Zeit viel gelernt und umgesetzt hätten. Sie sehe uns mit dem Erlernten auf einem guten Weg, den Schwimmstil des Kraulens bei weitergehendem Training noch mehr optimieren zu können. In diesem Zusammenhang hob sie lobend hervor, dass einige Kameraden sich nicht nur am Mittwochabend, sondern auch an anderen Tagen, meist am Freitagabend, getroffen und an der Perfektionierung ihres Stils gearbeitet hatten.

Diese zusätzlichen Trainingseinheiten sollen ebenso weiter geführt werden wie das Mittwochtraining – dies fortan allerdings ohne Anleitung durch Birgit. Wer immer Zeit und Lust hat, ist willkommen (Mittwochs 19:30 Uhr im Schwimmbad Menden).

Zum Abschluss und gewissermaßen als Anreiz das Erlernte auch im Wettkampf umzusetzen und mit 2 anderen Disziplinen zu kombinieren, verteilte Bernd einen Zettel, auf dem Termine von Triathlonstaffeln der Umgebung aufgelistet sind: Bonn (14.6.), Siegburg (28.6.), Hückeswagen - Volkstriathlon und Mitteldistanz (15.8.), Hennef (23.8.). Interessenten für den einen oder anderen Termin mögen sich bitte zwecks Koordination mit Bernd Nitsche in Verbindung setzen. Bereits für Bonn gemeldet ist das Team Kucher/Kucher/Braun. (za)

 

Spassvogel Udo beim Gruppenfoto25. März - Birgits Kurs hat die meisten weiter gebracht = Erfolg!

Das offizielle Ende des Schwimmkurses, der sich mit dem richtigen Erlernen der Technik des Freistilschwimmens, also dem Kraulen, befasst, rückt unausweichlich näher. Zum vorletzten Mal trafen sich die „Wasserratten“ der LLG – selbstverständlich in voller Besetzung - unter der Leitung von Birgit, um von ihr in die (letzten) Geheimnisse eingewiesen zu werden. Da wurde es auf der abgesperrten Bahn wieder gehörig eng und längere „Wartezeiten“ waren die Folge.
Alle Wasserratten mit Birgit im nassen Element

Nach einigen Bahnen „zum Einschwimmen“ kam das obligatorische Schwimmbrett zur Anwendung. Schließlich sollte der beim letzten Training frisch erworbene korrekte Einsatz der Atmung weiter geübt und der Beinschlag weiter perfektioniert werden. Wiederholt wies Birgit mit einem Schmunzeln in der Runde darauf hin, dass der Kopf nicht auf einem Kugel-, sondern Drehgelenk sitzt und man daher nicht den gesamten Oberkörper zu drehen braucht. Denn einige verwanden ihren Oberkörper wohl doch noch zu sehr und beeinträchtigten damit die flüssige Vorwärtsbewegung. Aber um dies zu korrigieren, sind wir ja schließlich hier. Nur wer aus kompetentem Mund darauf hingewiesen wird, kann an sich arbeiten! Das „Motto“ der richtigen Atemtechnik ist eigentlich so einfach wie simpel: Kopf im Drehgelenk drehen, fertig. Aber das ist einfacher gesagt, als umgesetzt! Da muss der eine oder andere wohl noch etwas daran feilen. Aber Birgit ermunterte alle, denn sie sah durchaus brauchbare Ansätze. Die meisten sind mit entsprechendem Training auf einem guten Weg.

Das Becken war leer und wir hatten viel Platz zum ÜbenDa es beim Kraulen auch auf die Wende ankommen kann, widmeten wir uns dann dem richten Umsetzen der Kippwende. Dazu gesellte sich Birgit zu uns ins Wasser und demonstrierte den korrekten Bewegungsablauf. Sieht einfach aus, aber bedarf natürlich auch des Übens. Also verteilten wir uns im spärlich besuchten Bad nicht nur auf der für uns abgesperrten Bahn, sondern nutzten auch den anderen Teil des Beckens. Wir brauchten ja eigentlich nur den Beckenrand, um dort anschwimmen und wenden zu können. Das klappte bei allen schon von Anfang an ganz gut, nur bei der Handhabung der Drehbewegung des Körpers und dem richtigen Bewegungsablauf der Arme galt es etwas zu korrigieren. Während die Drehbewegung des Körpers schnell verinnerlicht wurde, bereitete das korrekte Anschwimmen mit den Armen bei einigen kleinere Probleme. Welcher ist denn nun der richtige, wenn ich mich in jene Richtung drehen und mit diesem Arm beginnen will? Wie weit kann/muss ich Da ziehen wir unsere Bahn anschwimmen? Darf ich bis zum letzten Meter kraulen, oder kann/soll ich mich mich besser ein Stück „treiben“ lassen? Was bringt mir dies? Wie stoße ich mich mit den Beinen richtig ab und darf ich einen Beinschlag unter Wasser machen? - Alle Antworten auf diese und andere Fragen und die damit verbunden Korrekturen durch Birgit brachten uns schnell zu entsprechenden Erfolgserlebnissen. War ja doch nicht so schwer, wie gedacht. Man muss halt nur wissen, „wie“. Aber das erforderliche „Handwerkszeug “ hatte uns Birgit ja nun kompetent vermittelt!

Birgits Anregung, das bislang Erlernte mit zehn Minuten am Stück ohne Unterbrechung zu trainieren, brachte aus den bereits genannten Gründen der mit elf Schwimmern überfüllten, abgesperrten Bahn, nur mäßigen Erfolg. Die meisten werden statt der zehn Minuten wohl aufgrund von Wartezeit an den Enden der Bahn nur gut acht bis zehn Bahnen geschafft haben. Auch war dadurch das Üben der Kippwende nur bedingt möglich. Etwas entzerrt wurde das von Birgit angeregte unterbrechungsfreie Schwimmen durch Ausweichen auf den nicht abgesperrten Bereich.

Aber dann war die Trainingszeit auch schon wieder vorbei. Zwischenzeitlich hatte die Schwimmaufsicht sich dankenswerter Weise für die Anfertigung der Gruppenfotos zur Verfügung gestellt. Einige Kameraden planen, nach Ende des von Birgit geführten Kurses, ihre Fähigkeiten im „kleinen Kreis“ gemeinsam fortzuführen. (za)

 

18. März - Alle Mann an Bord!

Zum letzten Mal nach einwöchiger Unterbrechung nahm heute die komplette Mannschaft am Schwimmtraining teil. Da wurde es in der für uns abgetrennten Bahn ganz schön eng. So waren kleinere „Wartezeiten“ die Folge. Neben Anja, Anne, Steffi, Bernd, Dierk, Harry, Sigurt, Thomas und Udo, nahmen auch Frank und Peter, die bei den letzten Terminen verhindert waren, wieder am Training teil. Und erneut konnte Birgit positive Fortschritte bei dem einen oder anderen „Krauler“ konstatieren. Zurück führt sie dies unter anderem auf private Trainingseinheiten der Beteiligten, denn einige treffen sich Freitags in kleiner Besetzung im Mendener Hallenbad und ziehen dann unter gegenseitiger kritischer Beobachtung fleißig ihre Bahnen.

Wiederholt musste Birgit an die Körperspannung und den Beinschlag aus der Hüfte erinnern. Das schien der eine oder andere doch noch nicht entsprechend verinnerlicht zu haben. Gut also, von Birgit daran erinnert zu werden! Um dies weiter im Bewusstsein zu verankern, kamen die Schwimmbretter zum Einsatz. So manche Bahn sollten wir uns wieder auf die korrekte Ausführung des Beinschlags konzentrieren, ihn geradezu verinnerlichen. Und siehe da, nach einem zusätzlichen zwischenzeitlichen Trockentraining am Rand des Beckens klappte es bei den meisten gleich wieder ganz gut. Nun galt es nur, die Erfahrung des Trockentrainings im Wasser auch umzusetzen.

Etwas chaotisch wurde es, als uns Birgit ins tiefere Becken beorderte, damit wir den Beinschlag besser ausführen konnten. Dazu sollten wir die Schwimmbretter vor uns aufs Wasser legen und senkrecht ins Wasser stellen. Als erste Übung sollten wir versuchen uns auf der Stelle zu halten. Das war nur mit einem kräftig ausgeführten Beinschlag möglich. Den einen oder anderen bewegte es dabei vom Rand des Beckens bis zur Sperrkette hin und her. Lustiger wurde dann die zweite Übung, die Birgit uns ausführen ließ. Denn nun sollten wir bei gleicher Beinarbeit das Brett über den Kopf in die Luft halten. Das war gar nicht so einfach, denn eigentlich „soffen“ alle dabei schnell ab. Das einzige, was man nur noch sah, war das Brett, das alle aber artig senkrecht nach oben hielten. Aber ertrunken ist bei dieser Übung niemand.

Da es beim Freistilschwimmen aber nicht nur auf die Beinarbeit ankommt, widmeten wir uns im zweiten Teil der Stunde dem Armtraining. Dabei sollte der Fokus diesmal auf die richtige Ausführung der Atmung liegen. Damit die Bewegung im Wasser flüssig blieb, war es Birgit wichtig, uns zuvor darauf hinzuweisen, dass weder Schulter oder gar Oberkörper mitzudrehen waren. „Der Scheitel muss immer nach vorne zeigen“, versuchte sie uns einzuschärfen. Wenn man die Schulter mitdrehe, gehe die flüssige Bewegung verloren und die Beine sacken nach unten weg.

Anschließend sollten wir zehn Minuten lang eine Bahn nach der anderen ziehen. Nach gut sieben Minuten hatte Birgit ein Einsehen und erlöste uns vom Dauer- bzw. Aufeinanderschwimmen. Denn es wurde zwangsläufig ziemlich knubbelig. Die `Schnelleren´ schwammen immer wieder auf diejenigen auf, welche darum bemüht waren, Birgits Anregungen optimal umzusetzen. Das dauerte vielleicht etwas länger, aber war dafür stilistisch einwandfrei. Die meisten schafften acht Bahnen, lediglich Bernd und Frank hatten wohl doch schon deren zehn ins Becken gezimmert.

Abschließend teilte uns Birgit mit, dass das Ende des Kurses abzusehen sei. Am 25. März und 1. April werden die letzten beiden Trainingssitzungen unter ihrer Leitung stattfinden. Aus zeitlichen Gründen wird Birgit es ab April leider nicht mehr einrichten können, uns anzuleiten. Doch mit den bislang gemachten Hinweisen und Tipps und unserer Umsetzung glaubt und sieht sie die meisten von uns auf einem guten Weg, einen vernünftigen Kraulstil zu schwimmen.

Für die bis hierhin geleistete Arbeit, Danke Birgit! (za)

 

 

4. März - Erfreulich positive Fortschritte bei der einen, bei dem einen oder anderen aber noch Optimierungsmöglichkeiten Auch Udo zieht fleißig seine Bahnen

Birgit erläutert die nächste TrainingseinheitNach wiederum 14tägiger Pause stürzten sich die „Wasserratten“ der LLG wieder ins kühle Nass des Mendener Hallenbades. Allerdings begann die Einstimmung etwas kurios. Bei Birgits Aquajogging-Kurs betrug die Tiefe 1,80 Meter. Auf die Frage des Bademeisters, ob er den Boden anheben sollte, meinte Birgit, dass eine Stufe, also 1,20 Meter, ideal wäre. Doch irgendwie muss der Bademeister bei der Bedienung der Knöpfe daneben geschielt haben. Denn einige der bereits anwesenden Teilnehmer, darunter Udo, Sigurt und Frank R., zeigten sich erstaunt und verwundert darüber, dass sie mit dem Kraulbeinschlag fast den Boden berührten. Das war die letzten Male nicht so! Da stimmte doch etwas nicht! Auch wenn sie sich im Becken hinstellten, passte etwas nicht, denn sie standen nur bis zu den Knien im Wasser. Des Rätsels Lösung: Der Bademeister hatte die Beckentiefe auf 0,6 Meter justiert. Mit einem Schmunzeln quittierten alle dieses Versehen, schließlich konnte es ja noch bis zum Beginn des Kurses rechtzeitig behoben werden.

Kritisch beobachtet Birgit die Beinarbeit der SchwimmerAcht Kameraden zogen ihre Bahnen. Nur Harry und Frank Kyrion fehlten von der Stammtruppe. Zunächst kamen wieder die Schwimmhilfen zum Einsatz, um sich erneut ganz auf die Beinarbeit konzentrieren zu können. Birgit zeigte einzelnen Teilnehmern individuellen Schwachstellen auf und gab individuelle Verbesserungsvorschläge. Da das nicht wie gewünscht zu klappen schien, wurde eine „Trockenübung“ am Beckenrand eingelegt. Danach klappte es bei den meisten schon ganz gut. Vereinzelt gab Birgit weiter Tipps wie man den Vortrieb besser optimieren könne. Besonders angetan war Birgit von Annes Fortschritten. Natürlich wurde auch an Atmung und Armeinsatz gearbeitet. Auch hier zunächst wieder mittels Schwimmhilfe, später aber auch ohne.

Ein wenig für Erheiterung sorgte Birgits Anweisung, die Brustarmbewegung mit dem Kraulbeinschlag zu kombinieren. Sie wollte gar nicht verstehen, dass das klappen könnte. Wieder erwarten zeigte diese Kombination gute Ergebnisse, denn alle absolvierten die beiden Bahnen ohne größere Probleme. Bei der umgedrehten Form (Kraularme und Brustbeinschlag) scheiterten dann aber doch einige. Das machte aber nichts, sorgte jedoch für allgemeine Heiterkeit. Die Zeit verging erneut wie im Fluge. Einige Kameraden werden wieder auch Freitags im Hallenbad ihre Bahnen ziehen, das nächste offizielle Training ist am 25. März. (za)

 

18. Februar - Auch zur vorkarnevalistischen Zeit schwimmerisch aktiv

Birgit gibt letzte InstruktionenAuch am Vorabend von Weiberfastnacht wollten wir nicht auf unsere Trainingslektion verzichten. Nach vierzehntägiger Pause brannten wir darauf. Angesichts der Karnevalszeit waren wir aber nicht komplett. Ob die heute nicht Anwesenden als „Karnevals-Flüchtlinge“ die Flucht ergriffen hatten? Mit von der Partie waren heute Anne, Anja, Steffi, Bernd, Harry, Sigurt, Udo und Thomas, die immer wieder durch die Bahn pflügten. Nach kurzer Auffrischung der Beinarbeit, legte Birgit den Schwerpunkt auf die Koordination von Armeinsatz und Atmung. Immer wieder wurde zu den Schwimmbrettern gegriffen.

Dann wurde es etwas spaßig, denn nun sollten wir uns wieder auf die Beine konzentrieren. Je zwei Bernd legt schon mal los ...Schwimmer sollten sich nur mittels Beinarbeit gegenseitig durch die Bahn schieben. Das klappte bei dem ein oder anderen Pärchen ganz gut, einige Pärchen blieben aufgrund von gleich starkem Krafteinsatz jedoch förmlich auf der Stelle. Anschließend sollten sich die Pärchen vom Partner durch die Bahn schieben lassen, wobei sich der zu Schiebende vollkommen passiv verhalten und `steif wie ein Brett´ machen sollte. Das sorgte für viel Heiterkeit. Immer wieder wies Birgit darauf hin, dass die Spannung im Körper wichtig sei, um den Beinschlag aus der Hüfte heraus richtig auszuführen. Nach einer Einlage am Beckenrand, bei der Birgit die Probanden nochmals einzeln überprüfte, durften wir wieder unsere Bahnen durch das Becken ziehen.

Die Zeit verging heute wieder einmal `wie im Fluge´. Nach dem offiziellen Ende blieben wir noch einige Zeit, um weiter am Erlernten zu trainieren. Um 20 Uhr verließen wir das Bad, nicht ohne uns zum Teil für Freitag abend an gleicher Stelle zu verabreden.

Das nächste Training findet erst wieder in zwei Wochen statt. (za)

 

04. Februar - Weitere Fortschritte - auch durch Zusatztraining von einigen

Da Sigurt erkältet ist, berichtet dieses Mal Harry von den Fortschritten beim Kraulkurs:

Am Freitag, dem 30.01.09, haben sich zum inoffiziellen Training im Hallenbad Menden getroffen : Anja, Bernd, Dierk und meine Wenigkeit. Es hat uns ein Stück weiter gebracht und viel Spaß gemacht, da man sich in einer so kleinen Gruppe gegenseitig gut kontrollieren und Verbesserungstipps geben kann. Das Sahnehäubchen war die Wassertemperatur von 29 Grad (immer am Freitag) und der Umstand, dass kaum Gäste im Bad waren und wir die wenigen nach kurzer Zeit erfolgreich vertrieben hatten, so dass wir alle Bahnen für uns hatten.

Anja und Dierk haben sich wieder für morgen, Freitag den 06.02.09, gegen 19.oo Uhr verabredet und auch schon für kommenden Freitag, den 13.02.09. Ich bin mir sicher, da werden noch mehr begeisterte Krauler auftauchen.

Gestern, Mittwoch den 04.02.09, traf sich zum Offiziellen Training mit Birgit wieder die  komplette Gruppe, außer den Erkrankten: Anne, Bernd, Rüdiger und Sigurt. Birgit hat uns diesmal schon etwas stärker gefordert und einige neue Trainingsbausteine offeriert, wie z.B. das Schwimmen am Band, das manch einen sehr an Zuhause erinnerte. Insgesamt ist festzustellen, dass die gesamte Truppe - Dank an Birgit - jedes Mal Fortschritte macht; kein Vergleich zu unserem ersten Trainingsabend. Letzte Anmerkung: Es hat uns einige Mühe gekostet, den Schwimmmeister davon abzuhalten, Udo wegen zu schnellen Schwimmens des Beckens zu verweisen. 

Ganz gleich was bei der LLG so läuft, ob Staffellauf, Lauftreff oder Geburtstagsfeier am Rothenbach, es gibt einem immer ein Gefühl von Familie und das tut gut.


21. Januar - Erste Stilverbesserungen bereits erkennbar

Zum zweiten Termin des Kraulkurses trafen sich die LLG-Wasserratten unter Leitung von Birgit fast vollzählig (aus Sicht der Teilnahme an der ersten Stunde). Nur Olaf, der verhindert war, fehlte. Komplettiert wurde der Kurs nicht nur durch die beiden Rekonvaleszenten Rüdiger und Thomas. Auch Norbert gesellte sich, wie erwartet dazu, so dass der Kurs zunächst 12 Interessierte umfasste. „Zunächst“ deshalb, weil während wir schon erste Berührung mit dem Wasser hatten und uns einschwammen, auch noch Udo im Badedress auftauchte. Nach Fotos zwecks Dokumentation für die VN, nahm auch er aktiv am Kurs teil.

Die von uns in der ersten Sitzung erworbenen Kenntnisse über den richtigen Beinschlag wurden vertieft bzw. optimiert, im Verlauf der Stunde kamen erste Versuche des richtigen Einsatzes der Arme hinzu. Dabei ließ es sich Birgit diesmal nicht nehmen uns praktisch zu demonstrieren, wie der Bewegungsablauf richtig aussehen sollte bzw. müsse. Die Koordination mit der Atmung war anfangs gar nicht so einfach. Es stellte sich die Frage, ob man bei jedem, jedem zweiten, dritten oder vierten Armzug atmen sollte. Aber das, so Birgit, ist individuell unterschiedlich, müsse jeder für sich entscheiden. Am Ende der Stunde sah es bei dem einen oder anderen schon ganz gut aus.

Wie Birgit am 22. Januar mitteilte, kann der Kurs aufgrund von Terminkollisionen mit dem ASV St. Augustin allerdings zwischen dem 26. Januar und dem 18. März nur 14tägig stattfinden. So sind die nächsten Trainings am 4. und 18. Februar sowie 4. und 18. März. Ab dann soll der Kurs wieder wöchentlich stattfinden können.

14. Januar - LLGler können nicht nur laufen

So mancher mag Harrys Vorschlag – `richtiges Erlernen des Kraulschwimmens´ - beim letzten Weihnachtstreffen im Kubana vielleicht noch belächelt haben, die Resonanz am ersten Trainingstag war jedoch überwältigend! Nicht nur Harry staunte sprichwörtliche Bauklötze, auch Trainerin Birgit Lennartz, die sich dankenswerter Weise bereit erklärt hatte das Training zu übernehmen, zeigte sich sichtlich überrascht. Immerhin standen - bei von Harry kalkulierten fünf bis sechs Kameraden - deren zehn pünktlich um 19.45 Uhr am Beckenrand und harrten der Dinge, die da so auf sie zukommen sollten. Die Truppe komplettieren werden Rüdiger und Thomas, die gesundheitlich angeschlagen diesmal leider passen mussten sowie wahrscheinlich Norbert Tesch, der privat im Mendener Hallenbad war.

Zunächst ließ Birgit jeden eine Doppelbahn schwimmen, um zu sehen, was der einzelne kann und wo sie ansetzen muss. Nacheinander zogen Anne, Anja, Bernd, Dierk, Frank K., Frank R., Harry, Olaf, Sigurt sowie der im LLG-Kreis bislang noch unbekannte Peter ihre Bahn. Nach ersten Hinweisen was denn zu optimieren wäre, legte Birgit den Fokus auf die richtige Beinarbeit. Nach einer Übungseinheit am Beckenrand folgte die Umsetzung der Theorie in der Bahn. Mittels Zuhilfenahme eines Schwimmbretts konnte sich ein jeder auf die Beinarbeit konzentrieren. Das war zunächst gar nicht so einfach! „Da kommt man ja gar nicht voran, hat das Gefühl auf der Stelle zu stehen oder irgendwie auch rückwärts zu schwimmen“, war immer wieder zu hören. Und koste Kraft! Ja, das konnte Olaf nur bestätigen, richtige Beinarbeit erfordert intensives Training. Und Olaf weiß schließlich, wovon er spricht.

Im Verlauf der Zeit klappte es bei allen immer besser. Darauf lässt sich in den folgenden Einheiten aufbauen! Die Stimmung war recht gelöst, alle hatten mächtig Spaß. Harry ordnet sie irgendwo zwischen Kurzurlaub und Kindergeburtstag ein. Wieso eigentlich Kindergeburtstag, Harry? Dank gilt nicht nur Harry für die Initiative, sondern natürlich vor allem auch Birgit für die Übernahme der lernwilligen Trainingsgruppe.

Aufbereitung Bericht für LLG-HP: Olaf Kucher